Wie erstellt man so einen Bodenabdruck?

Wenn man es leid ist, für ein F3F Modell den 7m langen Gummi mit 70m Hochstartleine auszuziehen (speziell im Winter bei Kälte) kann man mal probieren, das Modell zu flitschen, sprich an den 7m Gummi nur eine 20m lange Kevlarschnur dran und anstatt am Hochstarthaken unter dem Flügel einzuhängen vorne in der Modellnase einen Flitschenstift einkleben. Auf diese Art und Weise erspart man sich ganz schön viele Meter zu Laufen und kommt annähernd auf die selbe Ausgangshöhe.

Allerdings kann es passieren, wenn man dann den Flieger frei gibt (7m Gummi auf 30m ausgezogen, rund 30kg Zug…) und schnell die nun freie Hand zum Sender führen möchte, blöderweise ans Tiefenruder kommt…

Ergebnis sieht man oben, Flieger noch vor dem Platzende unter 45 Grad in den gefrorenen Boden gerammt – Kevlarschnurr war immer noch dran!

Angebrochener Verbinder (so ein Kohleteil mit 35x16mm Querschnitt), die Nasenleiste leicht lädiert, und beim Raus ziehen den Rumpf abgebrochen – Super!

Eine Woche harzen, spacheln, schleifen, lackieren… und am nächsten Wochenende wieder neu eingeflogen, Belastungstest gemacht und dann verkauft.

Gruß Dieter

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